Herzlich Willkommen auf der Website von
 
Martina & Peter


Ordination

"Wonder" is the seed of knowledge.
[Francis Bacon]
  Home  Dienste  Lageplan  Thema Sitemap   Impressum   Links   
KletternMountainbikeBerg&FlugrettungSchitourenVideoMartina&Peter
» Ordination
» Team
» Lageplan
» Leistungen
» Hausapotheke
» Mikroimmuntherapie
» Lasertherapie
» Hypnose
» Piercing und Ohringe
» Akupunktur
» Muttermale
» Impfungen
» Mutter Kind Pass
» Gesundheitscheck
» Führerscheincheck
» Ernährungsberatung
» Patientenverfügung
» Orthomolekulare  Medizin
» Praxis INFOS
 
» Physiotherapie
» Massagestudio
 
 
» Publikationen
» TV-Reportage
» Pressespiegel
» Aktivitäten
» Halten Verboten
 
» Dr. Jansenberger
» Neueröffnung
» Neubau Ordination
 
 
 
Patientenverfügung      
       
Die Patientenverfügung ist für Situationen gedacht, in denen Patienten oder Patientinnen ihren Willen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausdrücken können, weil sie entweder nicht mehr über die notwendigen geistigen Fähigkeiten verfügen (zB bei Demenz) oder sie nicht mehr kommunizieren können. Die Patientenverfügung dient der Vorsorge und sichert die Selbstbestimmung. Für uns Ärzte ist es eine Information über den Willen des Patienten oder der Patientin. Mit dieser Verfügung kann der noch gesunde Mensch bestimmte medizinische Behandlungen im Voraus ablehnen.

Die Patientenverfügung bedeutet für uns Ärzte mehr Sicherheit, da wir im Sinne unserer Patienten handeln wollen. Patientenverfügungen sind ein Ausdruck der Autonomie unserer Patienten und sind zu befürworten und zu beachten.

In Notfällen oder im Normalbetrieb von Krankenhäusern ist der Arzt NICHT verpflichtet, nach einer Patientenverfügung zu fragen oder zu suchen! Für uns Hausärzte, die wir die Aufklärung mit den Patienten durchführen, ist es bekannt und wir leiten dies im Falle eines Falles auch an weiterbehandelnde Krankenhausärzte weiter, wenn wir davon Kenntnis erlangen. 

Voraussetzung ist die geistige Fähigkeit zum Zeitpunkt der Errichtung. Außerdem darf der Patientin nicht unter einer Drohung stehen und muss die Verfügung dem tatsächlichen Willen des Patienten entsprechen. Der Patienten kann sich aber mit dieser Verfügung nicht über rechtliche Schranken der österreichischen Gesetzgebung hinwegsetzen, dh. er kann Ärzte nicht zur in Österreich verbotenen direkten aktiven Sterbehilfe verpflichten. Es verliert die Patientenverfügung, die für 5 Jahre abgeschlossen wird, an Wirksamkeit, wenn sich der Stand der Wissenschaft erheblich verbessert hat. 

 

Es gibt 2 Formen der Patientenverfügung:

1)  die verbindliche PV: daran sind Ärzte (und Angehörige) gebunden, auch wenn sie nicht damit einverstanden sind. Das kann sogar heißen, dass keine lebenserhaltenden Maßnahmen getroffen werden dürfen. Daher ist eine ausführliche Aufklärung für den Patienten notwendig (man nennt das „informierter Konsens“). Anschließend ist es notwendig, mit einem Notar oder Rechtsanwalt  die rechtlichen Aspekte abzusprechen. 

2)  die beachtliche PV:  Ärzte müssen sie beachten, sind aber nicht daran gebunden. Sie ist als eine Art Orientierungshilfe für die Ermittlung des Patientenwillens zu sehen. 

 
     

 

Copyright © 2017  Alle Rechte vorbehalten
© WebDesign: Ing. Peter Rauscher