Herzlich Willkommen auf der Website von
 
Martina & Peter


Ordination

"Wonder" is the seed of knowledge.
[Francis Bacon]

  Home  Dienste  Lageplan  Thema Sitemap   Impressum   Links   
KletternMountainbikeBerg&FlugrettungSchitourenVideoMartina&Peter
Mountainbiken in der Wachau

Wie immer nach dem langen Winter sperren  wir nach Ostern für ein paar Tage die Ordination zu und tanken frische Energie für den Sommer. Diesmal bin ich mit Maria zum Biken in meine alte Heimat Niederösterreich gefahren und wir haben eine Tour durch die Wachau entlang des Donauradeweges unternommen.

Ausgangspunkt war Melk, bzw der kleine Ort Emmersdorf am nördlichen Donauufer. Anfangs fährt man durch Felder und Obstgärten, mitten durch den wunderschönen Ort Aggsbach  und sieht am südlichen Donauufer die stolze Burgruine Aggstein.

Wir gelangten in den geschichtsträchtigen Ort Willendorf, in dem 1908 die berühmteste Frau Österreichs im Lößboden gefunden wurde: „DIE VENUS VON WILLENDORF“. Selbstverständlich besuchten wir die Fundstelle und das interessante Museum, in dem wir erfuhren, dass ähnliche  kleinen Statuen quer durch Europa an mehrern Stellen gefunden wurden. Wir bewunderten einen Nachbildung dieser üppigen Frauenfigur, die ja nur 11 cm hoch ist –das Original befindet sich im Naturhistorischen Museum in Wien und ist unschätzbar viel wert !

Über den herrlichen restaurierten Ort Schwallenbach mit interessanter Kirche gelangten wir in den Traditionsort Spitz an der Donau, in dem es scheint, dass die Zeit stillgesteht! Bewunderswert ist die Kirche, die hoch erhoben den Ort dominiert und einer „schiefen“ Apsis , der große Dorfbaum vorne heraußen und die alten Geschäfte- es war ein Ort des Verweilens für uns !

Jetzt befinden wir uns mitten in der Weingegend und fahren durch Weingärten und sehen sehr schön gepflegte Weinstöcke und austreibende Weinreben. Der Weg geht nun sehr ufernahe und wir genießen die ruhig dahinfließende Donau neben uns.

Vorbei ziehen wir an den alten Weinbauorten wie Joching und Weißenkirchen, bis wir um das „Donau-knie“ biegen und den ersten Blick auf Dürnstein werfen! Die hellblaue Farbe des berühmten Kirchturmes blitzt herüber zu uns und wir bewundern die übergroße Statue des Richard Löwenherz und seines Sängers Blondel, der seinen König der Sage nach auf der Burg Dürnstein aufgespürt hat.

Wie es sich gehört für eine Wachau-Tour kehrten wir in Dürnstein ein und genossen die Gabes dieses schönes Landes: den einmalig guten Riesling! 

 

Nach unserer Mittagspause in der Sonne setzten wir unsere Biketour fort und erreichten das Stadttor von Stein, radelten vorbei am Karikaturenmuseum und der Kunsthalle durch den Ort „Und“  bis nach Krems, wo wir dank eines Biketransport-Buses wieder zurück nach Emmerdorf kamen. Der Wettergott hat es nämlich nicht so gut gemeint und wir wären nachmittags in einen kräftigen Regenschauer gekommen….

Am nächsten Tag starteten wir wieder in Emmerdorf Richtung Jauerling: durch den verschlafen Ort Grimsing („ statt den „S“ ein „M“ und wir wären eh daheim am Grimming“ , meinte Maria) wollten wir offroad nach Maria Laach gelangen, was uns dank Marias Handypeilung letztendlich auch gelang: man glaubt ja nicht, wie schnell man im „flachen“ Niederösterreich irgendwo im lichten Blätterwald  steht und keinen Anhaltspunkt mehr hat!  Da fehlte uns der Grimming sehr… 

Als wir den kleinen Ort Zintring sahen und den Wald hinter uns lassen konnten, atmeten wir erleichtert auf! Wir radelten durch Christbaum-Plantagen und besichtigten die Wallfahrtskirche Maria Laach mit der berühmten sechsfingrigen Madonna und dem Rittergrab und machten uns durch den Klaffergraben auf den Weg zum Jauerling. Der Weg führte durch wunderschöne Wälder stetig bergan und auf der Anhöhe sahen wir schon den rot-weiß-rot gestrichenen ORF-Sender stehen. Dahinter eine Aussichtswarte, die wir selbstverständlich bestiegen! Der Ausblick war grandios, man sah bis in die niederösterreichischen Voralpen und weit ins Waldviertel hinauf! Ausserdem bemerkten wir eine tolle Schipiste mit allem Drum und Dran: Flutlicht, Beschneiungsanlage, Zeitnehmung, Wasserteich und glaubten uns schon fast daheim!

Die Anfahrt war herrlich und wie im Nu waren wir wieder in Emmersdorf, wo wir in einem ehrwürdigen Gasthaus uns labten.

Als krönenden Abschluß besuchten wir das renovierte Stift Melk, wurden fast erdrückt vom üppigen Barock der Stiftskirche und genossen einen Abschlußkaffee im sonnigen Stiftpark.

Wir haben den Kurztrip nach Niederösterreich genossen, meine Eltern besucht und sind für kurze Zeit eingetaucht in die üppige Landschaft Niederösterreichs!

click to enlarge:
Copyright © 2017  Alle Rechte vorbehalten
© WebDesign: Ing. Peter Rauscher